LinkedIn-Profil mit Claude optimieren: die 5 Prompts

Fünf Claude-Prompts, die dein LinkedIn-Profil von Lebenslauf auf Landingpage umstellen — Audit, Headline, Über-mich, Positionierung, Umsetzung.

Kategorie

Tipps & Tricks

Datum

10. Juli 2026

Lesezeit

5 min

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Dein LinkedIn-Profil ist keine Visitenkarte — es ist deine Landingpage. Die meisten behandeln es trotzdem wie einen Lebenslauf. Diese fünf Prompts machen Claude zu deinem Positionierungs-Berater: vom ehrlichen Audit bis zur fertigen Profilversion.

Jeder Prompt ist mit einem Klick kopiert. Platzhalter in [KLAMMERN] mit deinen Angaben ersetzen.

So holst du das Maximum raus: Arbeite die Prompts der Reihe nach in einem einzigen Chat (oder Claude-Projekt) durch — Prompt 5 baut auf allen Ergebnissen davor auf.

1 — Das Profil-Audit ohne Schönrederei

Erst der ehrliche Ist-Zustand: Was kostet dich gerade die meisten Chancen?

Agiere als LinkedIn-Positionierungs-Experte. Öffne dieses Profil: [LINKEDIN-URL]. Bewerte es von 1–10 in: Klarheit der Headline, Hook im Über-mich-Text, Ergebnisse in der Berufserfahrung, Conversion der Im-Fokus-Sektion, Keyword-Abdeckung und visuelles Branding. Benenne dann die 3 Dinge, die mich aktuell die meisten Chancen kosten, und liste 5 Quick Wins, die ich in unter 30 Minuten umsetzen kann.

2 — Die Headline, die den Klick holt

10 Varianten, keine Floskeln — und du siehst bei jeder, welcher Winkel wirkt.

Schreibe 10 Varianten für meine LinkedIn-Headline. Meine Zielgruppe: [WER]. Das Ergebnis, das ich liefere: [ERGEBNIS]. Mein unfairer Vorteil: [WARUM ICH]. Vorgaben: unter 220 Zeichen, 2–3 Keywords, nach denen meine Zielgruppe wirklich sucht, beginne mit ihrem Ergebnis (nicht mit meinem Titel), und vermeide Floskeln wie „leidenschaftlich“, „helfe“ oder „ergebnisorientiert“. Markiere bei jeder Variante den Winkel: Klarheit, Neugier, Spezifität oder Beweis.

3 — Der Über-mich-Text, der konvertiert

Conversion-Text statt Lebenslauf — mit Hook, Wendepunkt und klarem CTA.

Schreibe meinen LinkedIn-Über-mich-Text neu — als Conversion-Text, nicht als Lebenslauf. Struktur: (1) ein Hook, der die größte Frustration meines Lesers benennt, (2) ein Wendepunkt-Moment, der meine Sichtweise begründet, (3) die Ergebnisse, die ich liefere, mit konkreten Zahlen, (4) mit wem ich arbeite + mit wem nicht, (5) ein klarer Call-to-Action. Ich-Form, kurze Zeilen, unter 2.000 Zeichen. Kontext: [AKTUELLEN ÜBER-MICH-TEXT + 3 KUNDENERFOLGE + ZIELGRUPPE EINFÜGEN].

4 — Der Positionierungs-Härtetest

Claude verhört dich, bis die Positionierung scharf ist — Frage für Frage.

Basierend auf meinem LinkedIn-Profil: [URL] — meine Positionierung fühlt sich zu breit an. Hinterfrage sie. Stelle mir 10 diagnostische Fragen, eine nach der anderen, um herauszufinden: meine schärfste Zielgruppe, das exakte Problem, das ich besser löse als die meisten, und den Beweis, den ich verteidigen kann. Nach meinen Antworten: ein Ein-Satz-Positionierungsstatement, 3 zentrale Talking-Points und die tatsächlichen Worte, mit denen meine Zielgruppe ihren Schmerz beschreibt — damit ich sie im Profil spiegeln kann.

5 — Der Umsetzungs-Prompt, der alles zusammenführt

Aus allen Ergebnissen wird die finale Profilversion — plus 30-Minuten-Checkliste.

Nimm alle Ergebnisse aus diesem Chat — Audit, Headline, Über-mich-Text und Positionierung — und baue daraus meine finale Profilversion: (1) die beste Headline mit Begründung, (2) der fertige Über-mich-Text, (3) drei Bullet-Vorlagen für meine aktuelle Position (Ergebnis + Zahl + Relevanz für meine Zielgruppe), (4) eine Checkliste, in welcher Reihenfolge ich alles in 30 Minuten einpflege. Zum Schluss: Welche eine Änderung hat den größten Hebel, wenn ich nur 10 Minuten habe?

Mehr davon: Im Denkfluss-Blog findest du weitere Anleitungen, wie du Claude sinnvoll in deinen Arbeitsalltag holst.