KI Automationen für Arztpraxen

Mehr Zeit für Ihre Patienten und mehr Zeit für das, was Ihre Praxis ausmacht.

Arztpraxen 21. März 2026

Telefon-Chaos in der Praxis

40 % der Anrufer legen nach 30 Sekunden auf. Wie KI-Telefonassistenten Ihre Praxis erreichbar halten, ohne dass Ihre MFAs warten müssen.

Automationen 27. Februar 2026

Patientenaufnahme: Vom Klemmbrett zur digitalen Anamnese

Anamnesebögen abtippen, Versichertendaten doppelt erfassen — wie automatisierte Patientenaufnahme Ihre MFAs um Stunden entlastet.

KI Agenten 12. Februar 2026

MFA-Mangel: Was KI heute schon übernehmen kann

erminvergabe, Rezeptanfragen, Überweisungen — welche Empfangsaufgaben ein KI-Assistent abfangen kann, ohne die Patientenbeziehung zu gefährden.

44%

der Patienten kommen telefonisch nicht durch
Telefonische Erreichbarkeit

Über 80 % der Praxen erleben steigendes Anrufaufkommen. Die MFA kann nicht gleichzeitig Blut abnehmen und telefonieren. Wer nach 5 Minuten nicht durchkommt, bucht beim Arzt nebenan.

KBV Versichertenbefragung 2024

E-Mail Automationen

Erfahren Sie mehr über E-Mail flows in unserem Blogbeitrag!

200+

Tage Vakanzzeit pro MFA-Stelle
Fachkräftemangel

3 % der Praxen suchen MFAs, acht von zehn können die Stellen nicht besetzen. Jede dritte Praxis hat Sprechstunden bereits reduziert, 17 % erwägen die Schließung.

Bundesagentur für Arbeit

E-Mail Automationen

Erfahren Sie mehr über E-Mail flows in unserem Blogbeitrag!

70%

der Praxen arbeiten mit Papier-Anamnese
Patientenaufnahme

Patient füllt Papierbogen aus, MFA entziffert und tippt ins PVS ein. 10–20 Minuten pro Neupatient, die Hälfte davon reine Doppeleingabe. Digitale Anamnese erfasst 30 % mehr relevante Informationen.

Bitkom Digital Health

1/3

der Arzt-Arbeitszeit ist Verwaltung
Dokumentation

Über 13.000 ICD-10-Codes, 40+ KBV-Formulare, 20–30 % Kodier-Fehlerquote. Am Ende des Praxistages sitzt der Arzt noch 1–2 Stunden an Arztbriefen und Dokumentation.

Zi-Praxis-Panel 2024

DSGVO und KI

KI einsetzen und trotzdem DSGVO-konform bleiben — geht das? Wir erklären die fünf wichtigsten Grundsätze

Sind meine Patientendaten sicher, wenn ich KI in der Praxis einsetze?

Gesundheitsdaten unterliegen als „besondere Kategorie" (Art. 9 DSGVO) und durch die ärztliche Schweigepflicht (§203 StGB) strengeren Regeln als etwa Steuerdaten. Kostenlose Tools wie ChatGPT sind für Patientendaten tabu. Zertifizierte Anbieter mit EU-Serverstandort, Auftragsverarbeitungsvertrag und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erfüllen beide Anforderungen. Ein KI-Telefonassistent, der Terminwünsche entgegennimmt, verarbeitet zudem deutlich weniger sensible Daten als ein Diagnosesystem.

Art. 9 DSGVO; §203 StGB; KBV PraxisWissen „KI in Praxen" 2025

Was passiert, wenn ein Patient mit einem echten Notfall anruft und die KI drangeht?

Alle seriösen KI-Telefonassistenten haben Notfall-Erkennungsprotokolle eingebaut. Bei Schlüsselwörtern wie „Brustschmerzen", „Atemnot" oder „Bewusstlosigkeit" wird der Anruf sofort an die hinterlegte Notfallnummer weitergeleitet — keine Warteschlange, kein „nächster freier Termin". Die KI stellt keine Diagnose und macht keine Triage — sie erkennt Dringlichkeit und leitet weiter. Die ärztliche Entscheidung bleibt beim Menschen.

EU AI Act (menschliche Aufsicht)

Funktioniert das mit meiner Praxissoftware?

In den allermeisten Fällen ja. CGM M1, TURBOMED, medatixx, x.isynet, T2med und tomedo werden über standardisierte Schnittstellen (GDT, HL7, FHIR) unterstützt. Ab 2026 sind HL7-FHIR-Schnittstellen für alle Systeme verbindlich, was die Integration weiter vereinfacht. Terminbuchungen durch den KI-Assistenten können direkt in Ihr PVS übertragen werden.

gematik (FHIR/ISiK ab 2026)

Wer haftet, wenn die KI einen Fehler macht?

Die ärztliche Verantwortung bleibt immer beim Arzt. Bei fehlerhafter Software haftet der Hersteller nach dem Produkthaftungsgesetz. Für administrative KI wie Telefonassistenten ist das Haftungsrisiko überschaubar — ein falsch erfasster Terminwunsch ist kein Behandlungsfehler. Das Deutsche Ärzteblatt empfiehlt, KI-Einsatz derzeit als „Neulandmethode" mit erhöhten Sorgfaltspflichten zu behandeln: Ergebnisse dokumentieren, nie blind übernehmen.

Deutsches Ärzteblatt „EU-KI-VO und ärztliche Haftung"

Haben meine MFAs dann Angst um ihren Arbeitsplatz?

Bei dem akuten MFA-Mangel ist KI keine Bedrohung, sondern Entlastung. Der KI-Assistent übernimmt die repetitiven Anrufe — Terminwünsche, Öffnungszeiten, Folgerezepte — während Ihre MFAs sich auf die Patienten vor Ort konzentrieren. Praxen berichten nach der Einführung von spürbarer Entlastung und mehr Freude bei der Arbeit. Die MFA wird nicht ersetzt, sie wird von Routineaufgaben befreit.

Bitkom-Studie KI in Praxen

Kommen meine älteren Patienten mit einem KI-Telefonassistenten zurecht?

Oft besser als erwartet. Ein KI-Assistent spricht langsam, deutlich und wiederholt geduldig, ohne genervt zu klingen. Manche Senioren fühlen sich dadurch weniger unter Druck als bei einer gehetzten MFA in der Hauptanrufzeit. Entscheidend für die Akzeptanz: eine natürliche Stimme und die Gewissheit, dass im Notfall sofort ein Mensch erreichbar ist.

praxis-toni.de